Tipps zum Thema:

Genealogy in St. Louis: Auf dieser Seite gibt es Indizes der Kirchenbücher (Geburten, Heiraten, Tote) aus St. Louis.

Geschichte der Stadt Washington, MO: An der Gründung dieser Stadt waren Johann Matthias Husterman und seine Frau Sophia Licher beteiligt.

Friedhöfe in Franklin County, MO: Hier werden Friedhöfe incl. der Namen der Verstorbenen aufgelistet.

History and Genealogy of Franklin County, Missouri: Unmengen an Quellen und Links zu genealogischen Themen. Unter anderem Links zu Death und Birth Records.

The Missouri Site of USGenWeb: Unzählige Links und Informationen zu genealogischen Themen in Missouri.

Buchtipps:

German Settlement in Missouri:
New Land, Old Ways. Von Robert Burnett und Ken Luebbering.

Melle(r) in der Neuen Welt.
Ein Brückenschlag aus dem Osnabrücker Land in die USA und zurück. Von Jürgen Krämer.

Bernd Kessens: Rabenfluch.
Der erste Roman der Trilogie über das Leben der Bauern im frühen 19. Jahrhundert. Mir erschien das Buch sehr fundiert, und außerdem ist es wirklich toll zu lesen!

Bernd Kessens: Freiheit und gebratener Speck.
Der zweite Roman aus der Reihe. Der Protagonist wandert 1825 nach Amerika aus. Genauso interessant und spannend wie das erste Buch.

Bernd Kessens: Ein Stück Land.
Der dritte Roman. Ich habe ihn noch nicht gelesen, er wird aber ähnlich gut sein.

Auswanderungserlaubnis
Auswanderungserlaubnis

Johann Friedrich Licher

Geboren am 24.08.1834 in Belm im Haus Nr. 1d

Seine Eltern: Johann Matthias Licher und Margarete Elisabeth Katarine Düsterberg. Johann Friedrich war das zweitälteste von sieben Kindern. Außerdem war er der Neffe von Anna Sophia und Johann Conrad Licher.

1853 in die USA ausgewandert. Zwei Tanten und die Großeltern (Maria Clara Vogelsang und Franz Heinrich Marquardt, s.o.) befanden sich schon in Amerika. Er kam am 6. Juni 1853 auf dem Schiff "Edmund" in New York an.

Am 28. Juni 1853 bat sein Vater Matthias Licher das Amt Schledehausen darum, für seinen Sohn einen Auswanderer-Consens zu erstellen, also die Erlaubnis zur Auswanderung zu erteilen. Matthias gab an: "Johann Friedrichs Großeltern und 2 Tanten wären schon in Amerika und wünschten, daß sein genannter Sohn zu ihnen komme, hätten auch die Reisegelder übersandt, weshalb auch er wünschen müsse, daß sein Sohn dieser Aufforderung Folge leiste, in der Hoffnung, daß derselbe dort ein besseres Auskommen finde, wie er hier zu erwarten habe."

Das Amt Schledehausen schreibt daraufhin an die königliche Landdrostei zu Osnabrück:

Eingezogene Erkundigungen haben es bestätigt, daß die Großeltern des Licher und 2 Tanten desselben sich bereits in Amerika befinden, und daß dieselben für ihn das Reisegeld geschickt haben; ferner auch, daß der Verdacht einer beabsichtigten Umgehung der Militairpflicht nicht vorliegt. Daher darf ich gehorsamst anheim geben unter diesen Umständen das Amt authorisieren zu wollen, den erbetenen Auswanderungs-Consens in vorgeschriebener Form auszustellen.

Tafel der Auswanderer-Familie