Schulte & Raude in Wellingholzhausen

Samantha Kramer aus den USA sucht nach ihrer Urgroßmutter Elisabeth Schulte.
Da es um ziemlich neue Ereignisse geht, könnte es ja sein, dass jemand etwas darüber weiß?

Da Matthias Albert Friedrich Schulte Schlachter war, fragen wir uns auch, ob es wohl eine Verbindung zur Schulte-Wurstfabrik in Dissen gibt.


Ich bin für jeden Hinweis dankbar!


Gesucht ist alles über:

Elisabeth Schulte (* 08.08.1890 Wellingholzhausen)

Ihre Eltern: Matthias Albert Friedrich Schulte (* 12.11.1851 Borgloh) und Catharina Elisabeth Raude (Wann und wo sind sie gestorben?)
Ihre Großeltern: Johann Caspar Raude & Anna Maria Wenke
Ihre Vorfahren habe ich bis auf die Schultes soweit gefunden.
Kennt jemand die Vorfahren von Matthias Albert Friedrich Schulte?


Nun gibt es noch eine rätselhafte Geschichte:

Elisabeth Schulte war Hausmädchen bei einer reichen Familie (welcher?) in Wellingholzhausen.
Sie hat ein Kind bekommen von einem Sohn dieser Familie. Daraufhin warf ihr Vater sie aus dem Haus, und sie durfte auch nicht mehr bei dieser Familie arbeiten.

Dieses Kind soll Walter heißen und ist am 14.06.1910 in Wellingholzhausen geboren.
Das Geburtsdatum ist nicht ganz sicher, da sich der "emigration record" und eine nachträglich in den USA ausgestellte Geburtsurkunde widersprechen (1910 vs. 1913).
Ich fand weder in Borgloh noch in Wellingholzhausen die Geburt dieses Kindes. Vielleicht in Melle oder Augustfehn?

Elisabeth heiratete Bernhard Kramer (*20.09.1883 Augustfehn), und die beiden wanderten mit dem Kind in die USA (Chicago) aus.
Diese Heirat müsste 1910 - 1912 gewesen sein, wenn sie wirklich geheiratet haben, das ist nicht sicher. Jedenfalls trug sie den Namen Kramer, als sie in den USA ankam.

Außerdem ist an einer Stelle angegeben, dass Elisabeth zwei Kinder hat. Das zweite Kind taucht allerdings nirgendwo sonst auf.

Bernhard Kramer war schon vorher allein in die USA ausgewandert, kehrte jedoch 1910 zurück nach Deutschland und kam dann 2 Monate später mit Elisabeth und dem Kind wieder in die USA. Es gibt zwei "emigration records", die das belegen. Vielleicht hat er sie abgeholt, weil es ihr hier nicht gut ging?

Elisabeth ist in den 1940er Jahren nach Wellingholzhausen gereist, um den leiblichen Vater von Walter zu finden. Ob sie Erfolg hatte, ist nicht bekannt.